Fragt man Klaus Lettmann, den Erschaffer des legendären Rocky I, der vor knapp vierzig Jahren als erstes PE-Boot von Lettmann das Licht der Welt erblickt hat, gerät dieser sofort ins Schwärmen. Agil und sportlich sei dieser Gewesen, eine Offenbarung gegen die vielen „Baumstämme“ der damaligen Zeit, in denen in Rückenlage über die Flüsse geschippert wurde. Ein verschmitztes Lachen kann sich der mittlerweile über achtzigjährige Bootsbauer dabei nicht verkneifen.

Ähnlich überschwänglich reagieren heute, gute vierzig Jahre später, Jochen Lettmann und Christi-an Zicke auf den neun Rocky, den Rocky II. Beide sind maßgeblich an der Wiedergeburt des Klassikers beteiligt, von dem gerade in diesen Tagen das erste PE-Boot entformt wurde. Vom ersten Prototypen an haben die beiden alle Paddlertypen bei der Entwicklung im Auge behalten. Und dabei haben sich die Zwei bestens ergänzt. Als erfolgreicher Slalomfahrer, der heute noch gerne im schweren Wildwasser unterwegs ist, weiß Jochen Lettmann einfach, wie ein Kajak gebaut werden muss, damit es in jeder Situation beherrschbar bleibt. Christian hingegen ist seit über zwanzig Jahren als Kajaklehrer unterwegs und sieht genau, was ein Paddler braucht, um möglichst erfolgreich an seiner Paddelkarriere zu schrauben und sich Schritt für Schritt im Wildwasser zu steigern.

Der neue Rocky soll also kein Spezialist sein, sondern, genau wie sein ergrauter Vorfahre, ein sportlicher Allrounder. Er erleichtert dem Einsteiger die ersten Schritte, dem Profi bietet er unbegrenzte Möglichkeiten, seine Komfortzone auszuweiten. „Keiner soll je behaupten können, dass diese oder jene Stelle mit dem Boot nicht geht. Wir wollen nie hören, dass das Kajak der begrenzende Faktor ist, nicht spurtreu genug im Kabbel- oder Presswasser ist oder nach Stufen und Walzen zu nass läuft“ so Christian. Das massive Volumen im Heck und im stark aufgebogenen Bug des Rocky unterstreichen diese Worte. Das Kajak erweckt auf den ersten Blick Vertrauen.

Bei der ganzen Sicherheit durch das viele Volumen und den massiven Kielsprung soll sich der Rocky aber von der Masse abheben. „Auch heute wollen wir kein Kajak für Rückengurtlümmler bauen“, so Jochen. „Ein moderner Creeker soll schnell sein und gutmütig - doch einen Kajak lediglich nach diesen zwei Kriterien zu konstruieren, das ist einfach. Will man hingegen, dass die Kiste zusätzlich noch agil ist, also auch aus voller Fahrt noch im Kurs korrigiert werden kann, falls die Spitze dann doch mal wegläuft oder man den falschen Winkel bei der Kehrwasserausfahrt gewählt hat, so ist das schon eine komplizierte Aufgabe für einen Bootsbauer. Viele heutigen Manöver erfordern außerdem eine agile Kante für ein blitzschnelles auf- und wieder zurück kanten des Kajaks, etwa beim Lean Boof oder beim Anschanzen. Und bei all den Fahreigenschaften muss auch ein so sicheres Kajak vor allem richtig Spaß machen, dass ist schließlich nach wie vor das Wichtigste am Paddeln“.

Gelungen ist die Kombination all dieser Eigenschaften beim Rocky wie bei keinem anderen Boot. Schlüssel zum Erfolg ist das flache Unterschiff mit der sanften Kante, dass zum Heck hin deutlich schmaler wird als bei den meisten anderen Modellen diverser Hersteller. „Wir haben uns auch ganz bewusst gegen eine harte Kante im Unterschiff entschieden“, so Jochen. „Wir wollten einfach keine Stolperfallen einbauen und das Kajak auch bei Seitenwasser und Höchstgeschwindigkeit noch ma-növrierfähig halten“.

Nachdem die ersten Testfahrten mit dem ersten PE-Kajak die Erwartungen erfüllen, die der Proto-typ schon versprochen hat, geht es nun noch an den Feinschliff der Form, dann kann der Rocky in der ersten Größe auf den Markt gehen. Es wird ihn vorerst in XL geben, Ende April folgt der Rocky in L, dann im Mai die Göße M.

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